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Myom

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Was ist ein Myom?

Ein Myom ist ein gutartiger Tumor, der durch das übermäßige Wachstum von glatten Muskelzellen in der Gebärmutter entsteht. Myome haben klar definierte Ränder und breiten sich nicht aus. Sie können jedoch parasitäre Myome werden, wenn sie ihre Blutversorgung aus umliegenden Organen beziehen. Diese Erkrankung sollte nicht mit Krebs verwechselt werden, da sie lediglich Blut aus anderen Organen bezieht.

Wo befinden sich Myome?

Wenn Myome in der inneren Auskleidung der Gebärmutter lokalisiert sind, werden sie als intrakavitäre Myome bezeichnet. Wenn sie sich an der Außenseite der Gebärmutterwand befinden, nennt man sie subserosale Myome. Wenn sie im breiten Band lokalisiert sind, spricht man von intraligamentären Myomen, und wenn sie im Muskeln der Gebärmutter selbst liegen, nennt man sie intramurale Myome.

Welche Symptome verursachen Myome?

Intrakavitäre Myome in der inneren Auskleidung der Gebärmutter können unregelmäßige Perioden und erhebliche Blutungssteigerungen verursachen. Darüber hinaus können intramurale Myome im Muskelgewebe ebenfalls zu verstärkten Blutungen führen und eine Operation erforderlich machen. Myome, die sich in der Gebärmutterhöhle befinden, können die Implantation verhindern und Unfruchtbarkeit verursachen. Sehr große Myome können auf den sich entwickelnden Fötus drücken und dessen Wachstum behindern. Während der Schwangerschaft können Myome innere Blutungen und Schmerzen verursachen und eine Notfallsituation darstellen. Sie können auch auf die Blase und den Darm drücken und Probleme wie Harnprobleme und Verstopfung verursachen. Bauchschwellungen und Schmerzen sind ziemlich häufig.

Myome bei Frauen, die noch nie ein Kind bekommen haben

Für Frauen, die noch nie ein Kind bekommen haben, ist es entscheidend, vor einer Myomektomie (Myomentfernung) die richtige Entscheidung zu treffen. Wenn eine Schwangerschaft auftritt, können die Gebärmutterwände während des Wachstums des Babys dünner werden, was das Risiko eines frühzeitigen spontanen Risses erhöht. In Fällen, in denen eine Myomektomie durchgeführt wurde, kann der spontane Riss zu inneren Blutungen führen und ernsthafte Risiken sowohl für das Baby als auch für die Mutter darstellen. Schwangere Frauen, die eine Myomektomie hatten, sollten engmaschig überwacht werden, und Schmerzen sollten sofort zur differentialdiagnostischen Abklärung geprüft werden.

Wurde eine Myomektomie bei einer Frau durchgeführt, die noch nie ein Kind bekommen hat, sollte eine offene Operation bevorzugt werden, bei der keine thermische Energie angewendet wird, und eine dreilagige Naht sollte angelegt werden. Bei Frauen, die noch nie ein Kind bekommen haben und dies in der Zukunft planen, sollte die Myomektomie mit einem offenen Bauchschnitt durchgeführt werden.

Wie werden Myome behandelt?

Myome werden in der Regel chirurgisch behandelt. Weitere Methoden umfassen eine Hormontherapie, die eine künstliche Menopause induziert, und Embolisationstechniken. Eine künstliche Menopause führt in der Regel zu einer Reduktion von etwa einem Drittel, weshalb sie nicht häufig bevorzugt wird. Auch die Embolisation birgt Risiken wie Schmerzen und Infektionen.

Es gibt bestimmte Überlegungen, die bei der Entscheidung, ob eine Operation bei Myomen erforderlich ist, zu beachten sind. Da Myome wieder auftreten können, können sie ohne Operation überwacht werden, wenn sie keine Symptome verursachen und nach der Menopause schrumpfen. Myome, die jedoch Blutungen, Schmerzen oder schnelles Wachstum verursachen, sollten chirurgisch entfernt werden.

Wie wird die Myomektomie (Myomentfernung) durchgeführt?

Es gibt zwei Methoden: laparoskopische Myomektomie und offene chirurgische Myomektomie. Die laparoskopische Myomektomie verursacht weniger Schmerzen und einen kürzeren Krankenhausaufenthalt. Die bevorzugte Methode ist die laparoskopische (minimal-invasive) Myomektomie. Bei sehr großen Myomen, Frauen, die noch nie ein Kind bekommen haben, oder solchen mit schnell wachsenden Myomen, die als bösartig vermutet werden, sollte jedoch eine offene Operation die Methode der Wahl sein.

Was sind die Risiken einer Myomoperation?

Jede Myomektomie birgt Risiken wie Blutungen und Blutgefäßverletzungen, die im Extremfall zur Entfernung der Gebärmutter führen können. Mit einer gründlichen präoperativen Untersuchung und Planung können diese Risiken jedoch minimiert werden.

Können Myome zu Krebs werden?

Alle Myome haben das Potenzial, sich zu Krebs zu entwickeln. Daher sollten Frauen, bei denen Myome diagnostiziert wurden, ihre jährlichen Kontrolluntersuchungen niemals auslassen. Wenn ein rapides Wachstum festgestellt wird, sollte das Myom über eine offene Operation entfernt und zur pathologischen Untersuchung eingeschickt werden. Sarkom ist der Begriff für ein Myom, das sich zu Krebs entwickelt hat, und es ist schwer zu behandeln. Vor einer Operation ist es wichtig, eine MRT durchzuführen, um schnell wachsende Myome für die chirurgische Planung zu bewerten.

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